Impressionen und Erlebnisbericht vom

Internationalen Wanderorientierungsritt Österreich - Tschechien

23.-26. Oktober 2009, RV Drosendorf

Kurzentschlossen meldeten Toni und ich uns für den Internationalen Wanderorientierungsritt Österreich - Tschechien, der vom RV Drosendorf organisiert wurde, an. Bei der Aufwärmetappe am Freitag waren wir leider nicht dabei, da wir da erst unsere Pferde, Spocki und Toni's Deltas Docalena Kent, nach Autendorf brachten. Dafür war der Freitag Abend umso lustiger und auch der frühe Start am Samstag ließ uns nicht davon abhalten, bis in die frühen Morgenstunden (vor-) zu feiern.

Die erste Etappe ging von Autendorf nach Desna, Tschechien. Vorgegeben war die Idealzeit und ein Kontrollpunkt, die Route mussten wir uns selbst zusammen stellen. Gut vorbereitet (Martina = "das Navi") aber mit einem etwas mulmigen Gefühl, da wir Neulinge auf dem Gebiet waren, gingen wir an den Start.

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Die Strecke führte uns durch die traumhafte Waldviertler Landschaft zur Grenze in Luden, wo wir das erste Mal den heimischen Boden verließen. Durch tschechische Dörfer und mystische Wälder, über herrliche Wiesenwege, die uns zu berauschenden Galopps einluden, ging es weiter zum ersten Kontrollpunkt, einem Sender in Sibenik, oberhalb von Fratting. Doch wir hatten nicht lange Zeit für einen (Schnaps-) Aufenthalt, schnell abgestempelt und weiter gings Richtung Nordwesten.

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Besonders stolz waren wir auf einen Abschneider, einen Waldweg, an dem wir die Gruppe hinter uns abhängten. Vorbei an Ruinen, über Brachen und Stoppelfelder, durch Furten und entlang der Bäche, führte uns die Strecke zu dem See nahe Desna, wo wir nicht alleine waren. Ein Zeltlager war aufgeschlagen. Tschechische Angler hatten ihrerseits eine Wochenendveranstaltung geplant. Wir wurden herzlich empfangen, und hätte sich Spocki nicht so vor den Anglern im Tarngewand gefürchtet, hätten wir auch den einen oder anderen Schnaps zur Stärkung bekommen.

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Dann gings schnürlgerade rauf nach Desna, zu unserer Mittagsrast. Eine Stunde hatten wir Zeit, die Pferde und uns selbst zu versorgen und zu stärken, ehe wir wieder den Weg Richtung Heimat antraten.

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An diesem Tag wählten wir dieselbe Strecke zurück zum Ausgangspunkt des RV in Autendorf. Da die Zeitvorgabe für dieselbe Strecke am Retourweg knapp war, hatten wir einen anspruchsvollen Ritt vor uns, wir mussten Zeit gut machen, wo es nur ging. Die Pferde spielten brav mit, ließen sich von unserer Aufregung anstecken. Und trotz anfänglicher Bedenken schafften wir auch die 2. Etappe Desna - Autendorf in Idealzeit, auf die Sekunde genau, sozusagen. Stolz aber müde versorgten wir die Pferde und rüsteten uns für den 2. Tag, an dem es ums "Ganze" ging...

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("wo gehts hin?")---------------------------------------------------------------("Kopf einziehen, am Golfplatz wird scharf geschossen"...)

Am Sonntag wurde uns als Ziel Stalky, das sich östlich von Drosendorf gleich hinter der Grenze befindet, vorgegeben. Allerdings mussten wir einen Kontrollpunkt weiter nördlich passieren. Bei anfangs starkem Nebel machten wir uns also auf den Weg, entlang der Thaya, dann den Heidgraben hinauf.

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Oben angekommen passierten wir quasi im Nichts, zwischen Feldern und Waldrand, die Grenze nach Tschechien und steuerten die Kolchose Dvur Mitrov an. Dann führte uns ein schön präparierter aber teils steiler Weg abwärts zum Kontrollpunkt, einer Hubertuskapelle. Wieder war unsere Zeit knapp bemessen, wollten wir doch die guten Erfolge des ersten Tages wiederholen. Also wieder nix mit Trinkpause, sondern gleich weiter immer Richtung Stalky. Noch einmal forderte ein sehr steiler Weg bergauf das Ganze von uns und besonders unseren Pferden (Bergwertung?). Dann spazierten wir die letzte Gerade zur Mittagsrast, die wir wieder pünktlich erreichten.

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Ein sonniger Tag, tolle Ritte, wunderschöne Wege und exzellente Bewirtung in einem wirklich urigen Lokal (top Erdäpfel-Pilz-Suppe!) machten diesen Tag zu einem super Abschluss des Orientierungsrittes. Der Heimweg war direkt - oberhalb von Heinrichsreith vorbei - gewählt und mit genügend Zeit, sodass wir und unsere Pferde die letzte Strecke gemütlich genießen konnten. Aber durch Tratschen und Posieren vor der Digicam brachten Toni und ich es fast fertig, trotzdem noch zu spät ins Ziel zu kommen. Aber Ende gut, alles gut, auch die letzte Etappe meisterten wir mit Bravur.

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In 2 Tagen saßen wir auf 60 km 10 Stunden im Sattel. Wir bewältigten jede Etappe in Idealzeit und erreichten somit neben 5 anderen Mannschaften den 1. Platz. Stolz und glücklich ließen wir dieses herrliche Wochenende bei der Siegerehrungsparty ausklingen und sind uns sicher: das war nicht unser letzter Wanderorientierungsritt! Kompliment an den RV Drosendorf für die gute Organisation, eure Mühe und Gastfreundschaft! Wir kommen wieder :-)

Martina mit Spocki & Toni mit Docalena

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(unsere Routen)----------------------------------------------------------------(wunderschöne Stallplakette)


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